Traumbruch (Traum Teil II)

Der Traum ist zerbrochen doch ein Neubeginn schält sich aus
den Scherben, in denen ich
SUCHE: noch immer dröhnt die Geisterstimme um mich im Raum;
Das Versprechen eines Spiegels beginnt sich vor mir zu erschaffen,
ich werfe meinen Blick in ihn, doch er wirft mir nichts zurück.

Ich frage mich: bin ich, ein Vampir
ohne Abbild, oder
bin ich nicht

während ein Echo noch im Traumraum nachhallt; die Stimme –SUCHE– bleibt mir Kompass im Raum.

Feuchter Nebel rinnt in Schlieren am Scheinspiegel entlang, ein Sog
zieht mich in sein Inneres, eine Tür öffnet sich; Ein Gebiet aus purer
Schwärze beginnt sich um mich zu erschaffen, ich schwebe als
Astronautin im luftleeren Raum;
ich falle; SUCHE: weiter
ein Nachhall des Wortes: ist mir
Aufforderung und ein Versprechen zugleich;

Ein Hologramm erscheint, ein Trugbild aus Strukturen eines Schlosses, das sich pulsierend vor mir zeigt bis sein Ruhepuls bald einkehrt.
Ich: werde gestoßen, ein Schlauch beginnt sich um mich zu legen,
SUCHE
haucht das Echo immer wieder zu mir: der Geburt im Kanal;
Ich inkarniere pausenlos, auf der
SUCHE
nach
dir, bin ich: eingeschlossen; eine Schale legt sich um mich und es brüllt und es klopft; und ich
SUCHE: eine Lücke hin zum Versprechen eines Lichts; bis

ich falle: in ein Netz; bin immer wieder – nur kurz – gehalten, um
zu fallen –  in Endlosschleife – an den Anfang zurück;
bis ich im Dunklen falle, um
verstoßen zu werden, auf der Suche nach dem Ausweg und meinem Stillstand im Licht.

 

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