…
die worte liegen brach
abgestorbene silbenschwänze
lass uns: ihr mahnmal
errichten
in kalten nächten
heulen
geisterworte
um uns
styroporworte
schießen
aus unseren mündern
ihr oberflächentreiben scheint
uns triumph im wildwasser_
schlund
Unzweifelhaft weitet sich mit der Kenntnis neuer Sprache(n) auch der eigene Horizont, doch, sind die Grenzen unserer Sprache, tatsächlich die Grenzen unserer Welt?

Kann Sprache die Welt tatsächlich abbilden? Werden Sachverhalte stets bildlich repräsentiert und haben diese Bilder tatsächlich etwas mit der Wirklichkeit gemein? Was jenseits der Grenze des sprachlich Artikulierbaren liegt, weil es sich nur zeigt aber nicht gesagt werden kann, lässt sich, nach Wittgenstein, dem sprachlichen Ausdruck nach als Unsinn bezeichnen. Es sei ein Missbrauch der Sprache zu versuchen, jenes, das über Tatsachenbeschreibung der Welt hinausgeht in Tatsachenbeschreibungen ausdrücken zu wollen.
Muss man nun tatsächlich über das schweigen, wovon man nicht sprechen kann und worüber sprechen wir, um Wesentliches zu verschweigen? Alles, was und bleibt, ist ein Überbrücken der Abgründe, ein sich Brüsten: brüstungslos; wir wollen an andere Grenzen anknüpfen, Halt suchen an fremden Rändern, unsere Enden, zur Namensgebung in andere legen, im Benennen einfrieden. ich möchte:

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