Wind

meine beine federn im wechselschritt
über die mooshaut
im gleichmäßigen takt der schritte
bin ich ein einsinken
in den grund –
ein rhythmisches eindringen
in die zeitfalten der erde

ein
sinken,
in sich senken,
ein sich-verlieren in schichten
unter die haut
einer welt.

ein–
gezeichnete
werden

eingesunken
ins fortwährende

bewusstsein –
flächenlos,
grundlos –

eingehen
sich vererden
im weltenarchiv;

meine hände streifen
im wechselschwingen
durch die fließende lufthaut
im gleichmäßigen takt des hebens
bin ich ein ausdehnen
ins offene –
ein stilles tasten,
ein rhythmisches
eindringen
in die lichtfalten

im absinken ein nachzeichnen
des schweigens
: der wind


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