Es wohnen Welten hinter den Welten und du atmest ihre
Verzweigungen in den Nebel immer wieder ein Suchen
ein Finden ein Hinüberziehen ein Loslassen ein Hinhalten
die Hand zum Beispiel oder das Herz oder gerade noch
den Winkel in dem es besser wäre sich zu verkriechen
doch dein Bleiben ist ohnehin bloß der nächste Wind
Stoß der dich durch die Kanäle treibt wie das scheue
Reh in deinen Wald und der Wolf wollte nie ein Böser
sein und der Bahnsteig nie so dunkel in der Nacht dass
das Licht am Horizont nur ein leeres Versprechen bleibt
und du schüttelst wieder an den Bäumen und die Blätter
fallen in Tränen zwischen die Sonnen als unerbitterliches
Ergießen über deine Schlüsselbeine als Rinnsal durch
Brustbeinschleußen gefrieren die Kanäle zu Adern ohne
Ende ohne Beginn nur ein Verlauf in einer deiner Welten

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