…Dort angekommen liegt er, ein Fang im eigenen Kadaver, fremd und taub, den Blick gen Himmel gerichtet, den Geist in den Wolken baumelnd zwischen Krähen, die wie Geier über ihm kreisen;
„Take On Me“
„Take Me On“
brüllt es aus den Geierschnäbeln.
Ein synthetischer Rhythmus schiebt sich gegen
die Reste des Traums; der Wecker: sein Befehl.
Reglos bleibt er liegen, spürt das schwere Nicht-Wollen in seinen Gliedern, das Sich-gegen-den-Takt-Stemmen. Die Krähen zerfallen, der Himmel wird zur Decke, nochmals schließt er seine Augen, um dem Tag einen Takt länger zu entkommen. Doch: Der Takt arbeitet sich in seine Muskeln und Gelenke, seine Arme, seine Beine, zwingt ihn in die Vertikale; Der Boden unter seinen Füßen ist zu fest, kein Nachgeben, kein Spielraum. Der Tag hat ihn übernommen. Gehorsamkeitsgeschult tragen ihn seine Beine Richtung Badezimmer, durch die Übergangszone zwischen Schlaf und Funktion – im Spiegel wartet der graue Blick, ein Abbild der Außenstelle seiner selbst.
Sein Blick bricht
in die Augen hinter
dem Spiegel bricht
in die Leere ein.
Die leere
ist dicht
die leere
zieht ihn in
richtung erdkern
die leere
zieht ihn
ins innere
seiner selbst
Es ist, als gäbe es
dort keinen
wi
der
stand
der
blick
glei
tet
rutscht
nach
in
nen
kei
nen
halt
kei
ne
gren
ze
un_
klar
heit
auf
wel
cher
sei
te
er
sich
be
fin
det
die
lee
re
hin
ter
dem
glas
fühlt
sich
nä
her
an
als das Gesicht davor.
Er möchte nicht mehr
abrutschen an zu glatten
Oberflächen, unter denen
nichts mehr nachgibt.
Der Tag wartet auf ihn,
aber er tritt noch nicht ein.
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