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Erdecken
„Aber eines Tages, wenn sie durch Zufall auf meine endgültige Form stoßen, werde ich entweichen und mich selber träumen können, vibrierend vor Wirklichkeit“ * „Ich bin ein Dreieck“, sagt B. „Ich bin spitz und ich ziehe mich in eine Richtung“. „Ich denke, dass du eher eine Art Würfel bist“, sage ich und frage mich, wo…
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Pilze und Raupen I
B. sagt, er kultiviert nur das, was die Natur ihm schenkt , er sei ein Freund der Erde und ich sehe, wie reich der Geschenkkorb bestückt ist, der unter seinem Bett steht. „Weisst du, was du isst“, frage ich ihn? „Du bist, was du isst“ antwortet B. und unsere Mägen knurren.Ich versinke im Bett – beobachte,…
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Ausblick I
Zwischen Brücke und Himmelbin ich eingeklemmt;unnatürlich klar liegt das Wasser unter mir/ das Himmelblau ist hinab zu den Fischen gefallen/ alles passiert und nichts ist mir geschehen; gefräßig: mein Blickdarin hungrige Fische;sie durchqueren mich im Pupillenmeer; Salz peitscht durch Netzhäute und der Winddurch Fluchtpunkte;zwischen mir und der Sonne schließen Schäfchenwolken_vorhänge den Akt;
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Pilze und Teppiche
Heute sind alle Menschen in mir Blumen und ich stelle mir eine Vielfalt vor, diein mir blüht.Orchideen kreuzen sich mit Sonneblumen, Kornblumen verstecken sich unter Farnen, das Schilf ähnelt dem Getreide im Wind und kleine Tulpenzwerge haben sich auf mir angesiedelt. Ob ich sie bewegen kann, frage ich mich und imaginiere die Zwergentulpen von meinen…